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Mögliche deutsche Duelle in der K.o.-Phase der Champions League: Bayern, BVB und Bayer im Fokus

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Nach dem Abschluss der Ligaphase in der UEFA Champions League verdichtet sich die Ausgangslage für die verbliebenen deutschen Klubs. Während der FC Bayern München als Zweiter der Gesamttabelle direkt für das Achtelfinale qualifiziert ist, müssen Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen den Umweg über die Playoffs nehmen. Genau dort entsteht die Konstellation, die aktuell für Schlagzeilen sorgt: Ein frühes Bundesliga-Duell ist nicht nur möglich, sondern in mehreren Varianten sogar wahrscheinlich. Zusätzlich verändert eine neue Heimrecht-Regel die Statik der K.o.-Runden und macht die Platzierung aus der Ligaphase noch wertvoller als bisher.

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Warum nationale Duelle jetzt wieder möglich sind

In den vergangenen Jahren wurden Begegnungen zwischen Teams aus demselben Verband in bestimmten Phasen durch Setzlisten und Ländertrennung oft verzögert oder verhindert. Im reformierten Modus der Champions League ist diese Hürde in der K.o.-Phase gefallen. Damit können deutsche Klubs schon in den Playoffs oder im anschließenden Achtelfinale aufeinander treffen. Die Folge ist ein ungewohnt „komprimierter“ Weg, bei dem sich nationale Rivalen früh gegenseitig aus dem Wettbewerb nehmen können.

Die aktuelle Tabellenlage aus der Ligaphase hat diesen Effekt verstärkt. Dortmund rutschte durch die Niederlage gegen Inter Mailand auf Platz 17 ab, Leverkusen beendete die Ligaphase auf Rang 16. Beide liegen damit in dem Bereich, in dem die Playoff-Paarungen besonders eng gesteckt sind und die möglichen Gegner stark eingeschränkt werden.

Playoffs: Diese Paarungen sind für BVB und Leverkusen möglich

Für Borussia Dortmund ist die Ausgangslage klar umrissen: Als Team auf Platz 17 kommt als Playoff-Gegner entweder Atalanta Bergamo oder Bayer Leverkusen infrage. Damit steht bereits vor der Auslosung fest, dass ein deutsches Duell schon in der Playoff-Runde eintreten kann.

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Bayer Leverkusen wiederum trifft in den Playoffs entweder auf Borussia Dortmund oder Olympiakos Piräus. Auch hier ist das nationale Duell also eine realistische Option, und zwar unmittelbar. Die Auslosung in Nyon ist für Freitag, 30. Januar 2026, 12:00 Uhr angesetzt. Damit entscheidet sich binnen weniger Minuten, ob die Bundesliga in der Champions League eine Art „interne Qualifikationsrunde“ erlebt oder ob beide Klubs getrennte Wege gehen.

Bayern wartet – und kann trotzdem schon einen deutschen Gegner bekommen

Der FC Bayern ist bereits für das Achtelfinale qualifiziert, doch die Münchner sind von der Playoff-Phase indirekt betroffen. Denn die Achtelfinal-Gegner ergeben sich aus den Playoff-Siegern, und in diesem Korridor lauern gleich mehrere Optionen mit Bundesliga-Bezug. Abhängig vom Ausgang der Playoffs kann Bayern im Achtelfinale auf Atalanta Bergamo, Bayer Leverkusen, Borussia Dortmund oder Olympiakos Piräus treffen.

Damit ist auch ein Szenario möglich, in dem Bayern im März auf den Sieger eines deutsch-deutschen Playoffs trifft. Ebenso denkbar ist, dass Dortmund und Leverkusen getrennt weiterkommen und dann eine der beiden Mannschaften im Achtelfinale auf Bayern trifft. Die Aussicht auf kurze Reisewege klingt organisatorisch bequem, sportlich aber wäre es für alle Beteiligten ein maximal riskantes Los, weil die internationale „Fehlerverzeihung“ entfällt: Ein deutsches Team scheidet sicher aus.

Neue Heimrecht-Regel: Warum die Ligaphase noch wichtiger wird

Zusätzliche Dynamik bringt eine Regeländerung beim Heimrecht. Bislang war der Vorteil, das Rückspiel zuhause zu haben, vor allem für bestimmte Runden klar geregelt. Nun gilt: Die bessere Platzierung aus der Ligaphase entscheidet das Heimrecht im Rückspiel nicht nur in den Playoffs und im Achtelfinale, sondern auch in den folgenden K.o.-Runden. Für die Teams auf den Plätzen 1 bis 4 der Ligaphase ist damit das Rückspiel im Viertelfinale zuhause abgesichert; im Halbfinale profitieren sinngemäß die bestplatzierten Teams, insbesondere die Top-2 beziehungsweise die jeweils höher gesetzte Mannschaft nach Ligaphasen-Ranking.

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Bemerkenswert ist zudem der „Vererbungs“-Effekt: Scheidet ein höher gesetztes Team aus, geht das Setzrecht samt Heimrecht-Vorteil an den Bezwinger über. Ein Außenseiter, der einen Favoriten eliminiert, kann damit im nächsten Schritt selbst strukturell profitieren. Das erhöht die Bedeutung einzelner K.o.-Abende und macht die Ligaphase rückwirkend zu einer Art Ranglisten-Währung für den gesamten Weg bis zum Finale.

Fazit

Die Champions League steuert auf eine Phase zu, in der deutsche Duelle nicht mehr die Ausnahme, sondern eine naheliegende Konsequenz des neuen Formats sind. Dortmund und Leverkusen können bereits in den Playoffs aufeinandertreffen, Bayern wiederum kann im Achtelfinale einen der beiden Klubs als Gegner bekommen. Parallel sorgt die ausgeweitete Heimrecht-Regel dafür, dass die Ligaphase nicht nur ein Qualifikationsfilter, sondern ein strategischer Vorteil bis tief in den Wettbewerb hinein ist. Damit wird die Auslosung am 30. Januar 2026 zum ersten echten Wendepunkt der K.o.-Saison – mit potenziell weitreichenden Folgen für die Bundesliga-Bilanz in Europa.

Quellen

https://www.rnd.de/sport/champions-league-auslosung-der-playoffs-heute-live-stream-uhrzeit-und-deutsche-gegner-OGYYS257YZHY5CWGLWAQOV4GG4.html

https://web.de/magazine/sport/fussball/champions-league/champions-league-41837918

https://www.zeit.de/news/2026-01/28/nur-bayern-direkt-im-achtelfinale-bvb-und-bayer-in-playoffs

https://www.mopo.de/sport/fussball/zu-frueh-fuer-grosse-ansagen-in-der-champions-league-drohen-deutsche-duelle/

https://www.bayer04.de/en-us/news/champions-league/ahead-of-the-draw-the-lowdown-on-the-uefa-champions-league-202526

Verfasst von Redaktion