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Winterspiele 2022: Live-Übertragung im Free-TV – Sender, Zeiten und Moderatoren im Überblick

Bild: KI

Transparenzhinweis – Beitrag mit Unterstützung von KI erstellt

Die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo stehen unmittelbar bevor. Anders als in Peking oder Pyeongchang fällt für das deutsche Publikum diesmal die große Zeitverschiebung weg, was die Live-Übertragungen im Tagesverlauf deutlich planbarer macht. Gleichzeitig ist das TV-Angebot so breit wie selten: Öffentlich-rechtliches Free-TV, umfangreiche Streams in den Mediatheken und zusätzliche Live-Stunden bei Eurosport sorgen dafür, dass nahezu jede Entscheidung irgendwo zu sehen ist. Wer jedoch wirklich nichts verpassen will, muss die Unterschiede zwischen linearem Programm, parallelen Streams und kostenpflichtigen Zusatzangeboten kennen.

Übertragungsrechte: Wer zeigt Olympia 2026?

Die Free-TV-Berichterstattung in Deutschland liegt bei ARD und ZDF. Beide Sender teilen sich die Live-Tage auf und wechseln sich im Tagesprogramm ab. Insgesamt sind im linearen Fernsehen rund 220 Stunden Olympia geplant, flankiert von einer deutlich größeren Streaming-Abdeckung in den digitalen Angeboten. Parallel dazu berichtet Eurosport umfassend über die Spiele und setzt dabei auf lange Live-Strecken, die je nach Empfangsweg und Plattform teils auch an ein Abo gekoppelt sein können.

Zeiten und Programm: Start, Eröffnungsfeier und täglicher Rhythmus

Die Spiele laufen offiziell vom 6. bis 22. Februar 2026. Der Auftakt im Ersten ist die Eröffnungsfeier am Freitagabend, angesetzt um 20 Uhr, aus dem Mailänder San-Siro-Stadion. Schon vor diesem offiziellen Startschuss beginnt das sportliche Programm im Hauptprogramm: Ein erstes Eishockeyspiel der deutschen Frauen wird bereits am Vortag im ZDF verortet. Damit wird deutlich, dass sich der „Olympia-Start“ im Fernsehen nicht nur an der Zeremonie orientiert, sondern auch an den ersten Wettbewerben im Spielplan.

Weil Italien in derselben Zeitzone wie Deutschland liegt, rücken viele Entscheidungen in klassische Nachmittags- und Abendfenster. ARD und ZDF planen an ihren jeweiligen Olympia-Tagen lange Live-Strecken, teils mit bis zu 16 Stunden Programm. Wer nicht an feste Sendeplätze gebunden sein will, findet in den Mediatheken und auf den Sportportalen zusätzliche Feeds, die mehrere parallele Wettkämpfe gleichzeitig abdecken können.

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Moderation und Kommentierung: Diese Teams prägen die Übertragungen

ARD: Moderation mit neuem Duo

Für die ARD moderieren Esther Sedlaczek und Stephanie Müller-Spirra das Olympia-Programm. Der Ansatz bleibt damit beim Ersten klar erkennbar: ein festes, durchgängiges Moderationsduo, das die langen Live-Strecken strukturiert, Entscheidungen einordnet und zwischen den Sportarten führt. Für die Eröffnungsfeier ist zudem eine besondere Besetzung angekündigt: Tom Bartels kommentiert, unterstützt von Giovanni di Lorenzo, der damit eine Sport-Premiere in der ARD übernimmt.

ZDF: Wechsel an der Spitze

Im ZDF führen Katrin Müller-Hohenstein und Jochen Breyer durch die Olympia-Sendungen. Damit setzt das Zweite für 2026 auf eine veränderte Moderationskonstellation im Vergleich zu den vergangenen Spielen. Auch hier gilt: Neben dem linearen Programm spielt das Streaming-Portfolio eine zentrale Rolle, das deutlich mehr Live-Stunden umfasst als das Hauptprogramm.

Eurosport: Lange Live-Strecken und eigene Hosts

Eurosport begleitet Olympia traditionell mit sehr umfangreichen Live-Übertragungen. Als Moderationsgesichter werden unter anderem Birgit Nössing, Oliver Sequenz und Fabian Hambüchen genannt. Je nach Empfangsweg kann Eurosport im klassischen TV-Paket enthalten sein oder über Streaming-Plattformen laufen, die ein kostenpflichtiges Abo erfordern.

Streams und Mediatheken: Wo wirklich alles läuft

Die entscheidende Trennlinie verläuft 2026 weniger zwischen „TV oder Stream“ als zwischen „ein Feed“ und „viele parallele Feeds“. ARD und ZDF bündeln ihre Online-Berichterstattung über sportschau.de, sportstudio.de und die jeweiligen Mediatheken. Dort sind mehrere parallele Livestreams möglich, um Überschneidungen im Zeitplan aufzufangen. Wer etwa gleichzeitig Ski alpin, Biathlon und Eishockey verfolgen will, wird im linearen Programm zwangsläufig Lücken haben, online jedoch deutlich häufiger fündig.

Zusätzlich existiert ein großer Block an Olympia-Übertragungen im Kosmos von Warner Bros. Discovery, der in Teilen kostenpflichtig sein kann. Damit entsteht ein zweistufiges Modell: breite Grundversorgung im Free-TV plus maximale Vollabdeckung über zusätzliche Plattformen.

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Fazit

Olympia 2026 wird im deutschen Fernsehen so umfassend abgebildet wie lange nicht: ARD und ZDF liefern die Free-TV-Klammer mit langen Live-Tagen, prominenten Moderationsteams und der Eröffnungsfeier zur besten Sendezeit am 6. Februar. Wer jedoch jede Entscheidung und jede Parallelveranstaltung sehen will, kommt an den zusätzlichen Streams und der erweiterten Eurosport-Abdeckung kaum vorbei. Entscheidend ist damit weniger die Frage, ob Olympia „im Free-TV“ läuft, sondern wie konsequent lineare Sendestrecken und digitale Feeds kombiniert werden.

Quellen

https://www.kicker.de/wo-werden-die-olympischen-winterspiele-2026-uebertragen-1167259/artikel

https://www.rnd.de/sport/olympia-2026-im-tv-das-sind-die-moderatoren-teams-von-ard-und-zdf-VYIGHW3B3ZCH3OTJLON23VQIMA.html

https://www.rnd.de/sport/olympia-eroeffnungsfeier-2026-uhrzeit-uebertragung-fahnentraeger-6LEAJDTCC5H2HPHVPUUWS3HI64.html

https://web.de/magazine/sport/olympia/winter/olympische-winterspiele-2026-tv-stream-41854762

https://www.mopo.de/sport/olympia/neue-gesichter-bei-olympia-so-berichten-die-sender-von-den-spielen/

https://presseportal.zdf.de/pressemappe/sportstudio-live-wintersport-3

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