Transparenzhinweis – Beitrag mit Unterstützung von KI erstellt
Der Personalausweis wird in Deutschland ab dem 7. Februar 2026 spürbar teurer. Hintergrund ist eine bundesweite Gebührenanpassung, die nach Zustimmung des Bundesrates und der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt in Kraft tritt. Damit steigen die Kosten für das wichtigste Ausweisdokument für viele Antragstellungen „ab sofort“ – und zwar genau um jene neun Euro, die in den vergangenen Stunden in zahlreichen Meldungen und Suchtrends für Aufmerksamkeit gesorgt haben. Die Erhöhung betrifft nicht nur Erwachsene, sondern auch jüngere Antragstellende, wenn auch in geringerem Umfang.
Neue Gebühren ab 7. Februar 2026: Was sich ändert
Zum Stichtag 7. Februar 2026 gelten neue Gebührensätze für die Ausstellung von Personalausweisen. Für Personen ab 24 Jahren steigt die Gebühr von bislang 37 Euro auf 46 Euro. Das entspricht einer Erhöhung um neun Euro und macht den Ausweis deutlich teurer als in den Vorjahren. Für Personen unter 24 Jahren steigt die Gebühr ebenfalls, allerdings weniger stark: von 22,80 Euro auf 27,60 Euro.
Die Regelung greift für Anträge, die ab dem Stichtag gestellt werden. Damit kann ein Antrag, der noch am 6. Februar 2026 eingereicht wurde, unter Umständen nach den alten Sätzen abgerechnet worden sein, während ab dem 7. Februar die neuen Gebühren verpflichtend sind. Viele Kommunen weisen in aktuellen Mitteilungen ausdrücklich darauf hin, dass es sich um eine bundesweit einheitliche Anpassung handelt.
Warum der Personalausweis teurer wird
Als zentrale Begründung werden gestiegene Kosten genannt. Zum einen steigen die Herstellungskosten beim Produzenten der Ausweisdokumente, zum anderen die Aufwände in den Behörden, die Anträge annehmen, prüfen und verarbeiten. In mehreren aktuellen Veröffentlichungen wird darauf verwiesen, dass die Gebühren kostendeckender gestaltet werden sollen, damit die kommunalen Ausweisbehörden nicht dauerhaft Mehrkosten auffangen müssen.
Zudem wird in kommunalen Erläuterungen teils betont, dass Mehreinnahmen auch mit Modernisierungsvorhaben zusammenhängen können, etwa mit Investitionen in Sicherheitsstandards und der fortschreitenden Digitalisierung von Abläufen im Ausweiswesen. In der öffentlichen Wahrnehmung verschmelzen diese Begründungen häufig zu einem Kernargument: moderne Ausweisdokumente werden aufwendiger, und dieser Aufwand wird über Gebühren stärker an die Antragstellenden weitergegeben.
Wer besonders betroffen ist – und welche Kosten zusätzlich anfallen können
Am stärksten fällt die Erhöhung bei Erwachsenen ab 24 Jahren ins Gewicht, weil hier die Gebühr um neun Euro steigt. Bei jüngeren Personen ist die Erhöhung geringer, zugleich ist die Gültigkeitsdauer ihres Personalausweises kürzer als bei den älteren Antragstellenden, was in der Praxis zu häufigeren Neuausstellungen führen kann.
Unabhängig von der reinen Ausweisgebühr können zusätzliche Kosten entstehen, die nicht automatisch in den 46 Euro beziehungsweise 27,60 Euro enthalten sind. Dazu zählt insbesondere das biometrische Lichtbild. In aktuellen Hinweisen aus Kommunen wird außerdem daran erinnert, dass Pass- und Ausweisfotos seit geraumer Zeit in digitaler Form bereitgestellt werden müssen, was je nach Erstellungsmethode ebenfalls Kosten verursachen kann.
Einordnung: Kleine Gebühr, große Signalwirkung
Neun Euro wirken im Alltag zunächst wie eine überschaubare Summe. Beim Personalausweis hat der Betrag jedoch eine besondere Signalwirkung, weil es sich um ein Pflichtdokument handelt, das regelmäßig erneuert werden muss. Gebührenanpassungen werden daher schnell als allgemeiner Indikator für steigende Verwaltungskosten wahrgenommen. Dass der Stichtag auf einen Samstag fällt, verstärkt zusätzlich den Eindruck einer abrupten Umstellung „ab sofort“, obwohl die Entscheidung bereits zuvor politisch und formal vorbereitet wurde.
Fazit
Seit dem 7. Februar 2026 gelten bundesweit höhere Gebühren für Personalausweise. Erwachsene ab 24 Jahren zahlen nun 46 Euro statt 37 Euro, Jüngere 27,60 Euro statt 22,80 Euro. Begründet wird die Erhöhung vor allem mit gestiegenen Produktions- und Verwaltungskosten sowie dem wachsenden Aufwand für Sicherheits- und Digitalstandards. Damit wird ein alltäglicher Behördengang teurer – und ein kurzer Gebührenbescheid zum Auslöser breiter Aufmerksamkeit.
Quellen
https://www.eisenach.de/service/pressemitteilungen/pressemitteilung-im-detail/personalausweise-kosten-mehr/
https://halle.de/verwaltung-stadtrat/presseportal/nachrichten/nachricht/neue-gebuehren-fuer-die-ausstellung-von-personalausweisen
https://www.stadt-muenster.de/aktuelles/newsdetail/personalausweis-fuer-erwachsene-kostet-kuenftig-46-euro
