Transparenzhinweis – Beitrag mit Unterstützung von KI erstellt
Homeoffice ist längst kein Ausnahmezustand mehr, sondern ein fester Bestandteil der Arbeitsorganisation vieler Unternehmen. Gleichzeitig verschärft sich die Debatte, ob mehr Präsenz im Büro automatisch zu besserer Leistung führt. Neue Daten aus Deutschland liefern nun eine seltene Grundlage, weil sie nicht nur auf Selbsteinschätzungen beruhen, sondern echte Leistungskennzahlen aus einem großen Betrieb auswerten. Das Ergebnis zeichnet ein differenziertes Bild: Arbeit von zu Hause kann die Produktivität erhöhen, aber der Effekt ist nicht grenzenlos. Entscheidend ist der Anteil und vor allem, wofür Präsenzzeiten genutzt werden.
Neue Datenlage: Produktivität messbar gemacht
Im Mittelpunkt steht eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO), die im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) durchgeführt wurde. Untersucht wurde über einen Zeitraum von zwei Jahren, wie sich das FlexOffice-Modell auf die Leistung auswirkt. Anders als viele frühere Untersuchungen stützt sich die Auswertung auf operative Kennzahlen: gezählt wurden unter anderem bearbeitete Kundenanliegen und Kundentelefonate in Teams mit Sachbearbeitung und Kundenkontakt, insgesamt bei rund 11.000 Beschäftigten. Damit rückt eine Frage in Reichweite, die sonst oft im Nebel aus Bauchgefühl und Kulturkampf verschwindet: Was passiert tatsächlich mit der Leistung, wenn der Arbeitsort wechselt?
Der Produktivitätseffekt: Plus im Homeoffice, aber nicht unbegrenzt
Die gemessenen Werte sprechen zunächst klar für das Arbeiten zu Hause. Im Durchschnitt lag die Produktivität im Homeoffice etwa 20 Prozent über der Leistung im Büro. Das passt zu einem Muster, das aus der Praxis vertraut ist: konzentrierte Einzelaufgaben profitieren von weniger Unterbrechungen, wegfallenden Wegen und häufig auch einer individuell besser steuerbaren Arbeitsumgebung.
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Doch die Studie zeigt zugleich, dass sich dieser Vorteil nicht linear in eine dauerhaft steigende Gesamtleistung übersetzen lässt. Sobald ein bestimmter Anteil an Homeoffice überschritten wird, kippt der Effekt. Dieser Kipppunkt liegt im TK-Durchschnitt bei etwa 60 Prozent Homeoffice-Zeit. Ab hier sinkt die Produktivität wieder, obwohl der einzelne Arbeitstag zu Hause weiterhin effizient wirken kann. Der Grund liegt nicht in der Technik, sondern in der Teamdynamik: Wenn zu selten gemeinsame Präsenz stattfindet, fehlen Informationen, Abstimmungen und die informellen Kontakte, die häufig erst ermöglichen, dass konzentrierte Arbeit später reibungslos läuft.
Warum Präsenz nicht gleich Präsenz ist
Die Ergebnisse legen nahe, dass der Nutzen von Büroarbeit weniger im „Vor-Ort-Sein“ an sich liegt, sondern in den Aktivitäten, die dort besonders gut funktionieren. Informelle Gespräche, spontane Klärungen, das Mitbekommen von Kontext und das schnelle Einordnen von Prioritäten sind schwer zu formalisieren. Genau diese scheinbar kleinen Interaktionen stabilisieren Prozesse und verhindern Reibungsverluste, die bei hoher räumlicher Trennung zunehmen können.
Damit verschiebt sich der Fokus: Nicht die Frage „Homeoffice oder Büro?“ entscheidet, sondern „Welche Arbeit braucht welchen Ort?“ und „Wie wird Präsenzzeit gestaltet?“. Das Büro wird im Idealfall weniger zum Pflichtstandort für stille Bildschirmarbeit, sondern zum Ort für Austausch, Koordination, Einarbeitung und gemeinsame Problemlösung.
Hybride Modelle als pragmatischer Standard
Die Studie stärkt hybride Ansätze, weil sie einen Bereich markiert, in dem sich Vorteile bündeln lassen: genug Homeoffice für konzentrierte Produktivität, genug Präsenz für sozialen und fachlichen Zusammenhalt. Ergänzend zeigt eine PwC-Erhebung aus Dezember 2025, dass Homeoffice-Wünsche hoch bleiben: Ein großer Teil der Beschäftigten wünscht mindestens einen Homeoffice-Tag pro Woche, und viele Unternehmen sehen die Produktivität im Homeoffice als gleichwertig oder höher. Der Wettbewerb um Fachkräfte verstärkt damit den Druck, Flexibilität nicht als Zusatzleistung, sondern als Standard zu behandeln.
Fazit
Die neuen Auswertungen liefern ein selten klares Signal: Homeoffice kann die Produktivität deutlich steigern, doch ab einem Anteil von rund 60 Prozent drohen Einbußen, weil Austausch und Teamkultur erodieren. Entscheidend ist daher nicht die Rückkehr zu starrer Präsenz, sondern eine bewusste Gestaltung hybrider Arbeit. Wo die Balance stimmt und Präsenzzeiten gezielt für Zusammenarbeit genutzt werden, entsteht ein Produktivitätsgewinn, der über den einzelnen effizienten Arbeitstag hinaus trägt.
Quellen
Fraunhofer IAO (Presseinformation, 04.02.2026): https://www.iao.fraunhofer.de/de/presseservice/aktuelles/homeoffice-steigert-produktivitaet-aber-nur-bis-zu-einem-kipppunkt.html
Techniker Krankenkasse (Pressemitteilung, 04.02.2026): https://www.tk.de/presse/themen/praevention/gesundheitsstudien/studie-homeoffice-produktiver-2212078
PwC Deutschland (Pressemitteilung, 09.12.2025): https://www.pwc.de/de/pressemitteilungen/2025/homeoffice-so-gefragt-wie-nie-flexible-arbeitsmodelle-als-wettbewerbsfaktor.html
