Transparenzhinweis – Beitrag mit Unterstützung von KI erstellt
Teslas einstige Leitmodelle stehen sinnbildlich für den Aufstieg des Konzerns: Das Model S machte Elektromobilität begehrenswert, das Model X brachte das Versprechen von Technik-Avantgarde in ein SUV-Format. Doch am 13. Februar 2026 verdichten sich in mehreren aktuellen Berichten die Signale, dass Tesla die Ära dieser Premiumfahrzeuge beendet und die Firma strategisch neu ausrichtet. Parallel wächst die Kritik an Elon Musks Konzerngeflecht – insbesondere an xAI, das in den Schlagzeilen als kostspieliges Wagnis erscheint. Zusammen ergibt sich ein Bild, das weit über ein einzelnes Modell-Aus hinausgeht: Tesla wird zur Wette auf Robotik, Autonomie und „Physical AI“ – mit offenem Ausgang.
Abschied vom Model S: Symbolik trifft harte Zahlen
Dass Tesla das Model S auslaufen lässt, wirkt wie ein Tabubruch, vergleichbar mit dem Ende einer Markenikone in der Sportwagenwelt. Die wirtschaftliche Logik dahinter wird in aktuellen Analysen jedoch deutlich: Für 2025 werden ein Umsatzrückgang auf 94,8 Milliarden US-Dollar und ein Gewinneinbruch auf 3,8 Milliarden US-Dollar beschrieben; die Auslieferungen liegen demnach bei rund 1,6 Millionen Fahrzeugen, ebenfalls rückläufig. Besonders markant: Im vierten Quartal 2025 soll der Gewinn stark gefallen sein. Gleichzeitig spielen die Premiumbaureihen im Volumengeschäft kaum noch eine Rolle; Model S und Model X werden in einem Beitrag zusammen mit dem Cybertruck nur noch als kleiner Anteil an den Verkäufen eingeordnet.
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Damit verliert Tesla nicht nur ein Produkt, sondern einen Teil der eigenen Gründungsmythologie. Das Model S steht für den Moment, in dem ein Start-up etablierte Hersteller düpierte und das Elektroauto als Hightech-Objekt definierte. Der Schritt markiert daher einen Bruch zwischen Vergangenheit und Zukunftserzählung.
Vom Autobauer zum „Physical-AI“-Konzern
Die strategische Stoßrichtung wird in aktuellen Berichten klar formuliert: Tesla will Kapazitäten frei machen, um sich stärker auf humanoide Robotik (Optimus) und autonome Mobilität (Robotaxi/Cybercab) zu konzentrieren. Ein am 13. Februar 2026 aktualisierter Kommentar beschreibt diese Neuausrichtung explizit als Pivot vom Autohersteller zum KI- und Robotik-Konzern und betont zugleich die Risiken, weil sich Tesla damit auf Technologien stützt, die zwar enorme Fantasie erzeugen, deren Skalierung aber unsicher bleibt.
Der Umbau ist auch eine Reaktion auf die Produkt- und Marktdynamik. Seit dem Model Y fehlt Tesla ein neues massenmarkttaugliches Volumenmodell, während Wettbewerber – vor allem aus China – mit schnelleren Modellzyklen und aggressiveren Preisen aufholen. Die Folge: Teslas Wachstumsstory über das klassische Autogeschäft trägt weniger, während die Börse den Konzern weiterhin wie ein Tech-Unternehmen bewertet. Genau diese Diskrepanz erhöht den Druck, neue Narrative in reale Erträge zu verwandeln.
Autonomie und Robotik als Wette mit Zeitfaktor
Die Robotaxi- und Robotik-Strategie ist eine Wette auf Geschwindigkeit: Wer zuerst eine ausreichend sichere, skalierbare Lösung in den Markt bringt, kann Netzwerkeffekte und Kostenvorteile aufbauen. Kritische Stimmen verweisen jedoch darauf, dass Tesla im autonomen Fahren gegen etablierte Anbieter antritt und in der humanoiden Robotik keineswegs allein ist. Damit steigt das Risiko, dass Tesla zwar investiert, aber später als erhofft monetarisiert.
xAI als Geldabfluss: Wenn Musks Imperium sich gegenseitig stützt
Zusätzliche Brisanz entsteht durch den Blick auf xAI. In einem aktuellen Beitrag wird xAI als massiver Cashburner dargestellt: Demnach verbrenne das KI-Startup rund eine Milliarde US-Dollar pro Monat bei vergleichsweise geringem Jahresumsatz. Diese Zahlen sind nicht nur eine Momentaufnahme, sondern werden als Hinweis gedeutet, wie teuer die KI-Aufholjagd im Markt inzwischen ist.
Hinzu kommt die Struktur des Musk-Universums. In einer Analyse wird beschrieben, dass zwischen Musks Firmen Kapital und Bewertungen verschoben werden können – mit dem Effekt, dass Risiken von einer Einheit zur nächsten wandern. Für Tesla wird das zum Governance-Thema: Wenn Tesla zugleich die Auto-Transformation finanzieren und indirekt ein KI-Startup mittragen muss, erhöht das die Angriffsfläche, sobald operative Ergebnisse hinter Erwartungen zurückbleiben.
Fazit
Das mögliche Ende des Model S ist weniger ein Produktentscheid als ein sichtbares Signal: Tesla verlässt die Komfortzone des erfolgreichen Autobauers und setzt auf Autonomie, Robotik und „Physical AI“, um die Tech-Bewertung wieder mit Wachstum zu unterfüttern. Gleichzeitig wirkt xAI in der aktuellen Berichterstattung wie ein kostspieliger Nebenkriegsschauplatz, der das Vertrauen in Kapitaldisziplin und Prioritäten belastet. Ob der Pivot zum Robotik-Konzern als Befreiungsschlag oder als riskante Überdehnung in die Unternehmensgeschichte eingeht, hängt daran, ob Tesla aus Visionen tatsächlich skalierbare, profitable Systeme macht – bevor der Markt die Geduld verliert.
Quellen
FOCUS Online: Das Ende von Teslas Model S: Was jetzt aus Elon Musks Autofirma wird
BASIC thinking: Vom Autobauer zum Robotik-Konzern: Tesla droht der absolute Absturz
Business Insider Deutschland (Gründerszene): Elon Musks KI-Startup xAI ist ein Geldgrab
