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Rosenmontag: Unbeständiges Wetter mit Schnee und Gewitter erwartet

Bild: KI

Transparenzhinweis – Beitrag mit Unterstützung von KI erstellt

Der Straßenkarneval steuert auf seinen Höhepunkt zu, doch die Wetteraussichten liefern in diesem Jahr eher Winterdrama als Vorfrühlingsgefühl. In mehreren Regionen Deutschlands rechnen Meteorologen zum Rosenmontag mit einem Mix aus Schnee, Regen, Glätte sowie teils kräftigen Böen. Lokal sind sogar Gewitter möglich. Damit wird ausgerechnet der Tag, an dem vielerorts Umzüge stattfinden, zur logistischen Herausforderung – nicht nur für Veranstalter, sondern auch für Kommunen, Verkehrsunternehmen und Einsatzkräfte.

Winterliche Rosenmontagslage: Schnee, Regen und gefährliche Übergänge

Die Wetterlage zeigt eine typische Problematik der Übergangszeit: Niederschläge fallen zunächst als Schnee oder Schneeregen und gehen anschließend vielerorts in Regen über. Genau dieser Wechsel erhöht das Risiko für Glätte, weil Nässe bei bodennahen Minusgraden überfrieren kann. In Baden-Württemberg wird für die Nacht zum Montag zunächst ein Schneefallgebiet erwartet, das kurzfristig für glatte Straßen sorgen kann; danach sollen Regen und Schauer folgen, begleitet von erhöhter Glättegefahr durch überfrierende Nässe. Einzelne Gewitter werden dabei nicht ausgeschlossen.

Auch in anderen Teilen Deutschlands bleibt es frostig. Für Sachsen-Anhalt werden zum Rosenmontag Schnee am Morgen und ein spürbarer, kalter Wind gemeldet; im Harz sind zudem größere Neuschneemengen und stürmische Böen möglich. Damit rückt nicht nur die Kälte in den Fokus, sondern auch die Kombination aus Wind und Niederschlag, die die gefühlte Temperatur deutlich drückt und die Bedingungen entlang der Zugstrecken erschwert.

Regionale Schwerpunkte: Südwesten, NRW und Mittelgebirge im Blick

Baden-Württemberg: Sturmböen und Gewitterrisiko

Im Südwesten liegt der Schwerpunkt weniger auf flächigem Dauerfrost, sondern auf der Dynamik: stürmische Böen, wechselnde Niederschlagsarten und einzelne Gewitter. Auf den Schwarzwaldgipfeln werden teils orkanartige Böen genannt, während in tieferen Lagen ein unbeständiger Wochenstart mit Schauern und Graupelgewittern erwartet wird. Im höheren Bergland kann es dabei immer wieder in Schnee oder Schneeregen übergehen – ein klassischer Auslöser für kurzfristige Glätte.

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Nordrhein-Westfalen: Kräftiger Schneefall in der Nacht, danach Schauerwetter

Für NRW wird die kritische Phase vor allem in der Nacht zum Rosenmontag gesehen: Dort ist von kräftigen Schneefällen die Rede, die später in Regen übergehen können. Genau dieser Übergang gilt als heikel, weil er in Kombination mit Frost eine Rutschpartie begünstigt. Am Rosenmontag selbst bleibt es demnach stark bewölkt mit Schauern; vereinzelt sind Graupelgewitter möglich. Im Bergland können Schneeschauer anhalten, während es in tieferen Lagen häufiger regnet.

Folgen für Umzüge, Verkehr und Sicherheit

Wetterbedingte Risiken entstehen am Rosenmontag nicht nur durch Niederschlag, sondern durch die Wechselwirkung der Faktoren: Glätte kann sich binnen kurzer Zeit bilden, wenn Regen auf kalten Untergrund trifft. Böiger Wind erhöht zudem die Gefahr durch umherfliegende Gegenstände, instabile Aufbauten oder rutschige Oberflächen. Gerade bei großen Veranstaltungen mit Absperrungen, Tribünen, Technik und temporärer Infrastruktur ist das Zusammenspiel aus Wind, Nässe und Kälte ein relevanter Sicherheitsfaktor.

Im Verkehr sind die kritischen Zeitfenster häufig die frühen Morgenstunden und der Vormittag, wenn Restfrost und frische Niederschläge zusammentreffen. In Regionen mit Mittelgebirgen verschärft zudem die Höhenlage die Lage: Dort bleibt Niederschlag länger als Schnee liegen, während in tieferen Lagen bereits Regen fällt – eine räumlich stark unterschiedliche Situation, die Planungen erschwert.

Fazit

Der Rosenmontag 2026 steht vielerorts unter winterlichen Vorzeichen: Schnee, Regen, Glätte und teils stürmische Böen prägen die Prognosen. Besonders heikel sind die Übergänge von Schnee zu Regen sowie mögliche Gewitter mit Graupel, die die Situation kurzfristig verschärfen können. Insgesamt deutet vieles auf einen unbeständigen Wochenstart hin, bei dem regionale Unterschiede groß sind – und bei dem Wetter und Sicherheit eng zusammenhängen.

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Quellen

https://www.n-tv.de/regionales/baden-wuerttemberg/Unwetter-und-Kaelte-begleiten-die-letzten-naerrischen-Tage-id30364466.html

https://www.sueddeutsche.de/panorama/wetteraussichten-schnee-und-kaelte-zum-rosenmontag-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-260215-930-690545

https://www.ruhr24.de/nrw/wetter-in-nrw/wetter-nrw-winter-februar-schnee-glaette-gefahr-gewitter-warnung-rosenmontag-koeln-duesseldorf-94163211.html

https://www.fr.de/panorama/adac-und-dwd-warnen-vor-glatteis-am-rosenmontag-94169905.html

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.wetter-im-suedwesten-unwetter-und-kaelte-begleiten-die-letzten-naerrischen-tage.cacedb23-cdd7-48b1-a5b1-6b96860c14e4.html

Verfasst von Redaktion