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Steuerliche Änderungen 2026: Freibeträge, Rentensteuervorteile und aktuelle Steuertabelle

Bild: KI

Transparenzhinweis – Beitrag mit Unterstützung von KI erstellt

Wer in diesen Tagen bei Google Trends nach „Steuerfreibetrag 2026“, „Rente 2026“ oder „Steuertabelle 2026“ sucht, landet schnell bei einer Kernfrage: Ab welchem Einkommen fällt überhaupt Einkommensteuer an – und warum kann die Antwort je nach Lebenssituation deutlich variieren? Der 1. Januar 2026 hat in Deutschland mehrere Stellschrauben im Steuerrecht bewegt, die sowohl Arbeitnehmer als auch Rentner betreffen. Im Zentrum steht der Grundfreibetrag, der das steuerfreie Existenzminimum absichert. Gleichzeitig verschieben sich Tarifgrenzen, und für neue Rentnerjahrgänge sinkt der steuerfreie Rentenanteil weiter.

Grundfreibetrag 2026: Die neue Steuer-Nullzone

Der Grundfreibetrag ist die wichtigste Orientierungsmarke, wenn es um die Frage geht, ab wann Einkommensteuer fällig wird. Für 2026 liegt er bei 12.348 Euro für Alleinstehende. Bei zusammen veranlagten Ehepaaren beziehungsweise eingetragenen Lebenspartnerschaften gilt der doppelte Betrag, also 24.696 Euro. Damit bleibt das zu versteuernde Einkommen bis zu diesen Grenzen steuerfrei.

Entscheidend ist allerdings der Begriff „zu versteuerndes Einkommen“. Gemeint ist nicht einfach das Bruttoeinkommen, sondern ein Betrag nach Abzug bestimmter Posten wie Sozialabgaben sowie Werbungskosten, Sonderausgaben und außergewöhnlicher Belastungen. Dadurch kann es passieren, dass das Jahreseinkommen oberhalb der Freibetragsgrenze liegt, das zu versteuernde Einkommen aber dennoch darunter bleibt – oder umgekehrt, wenn wenige Abzüge geltend gemacht werden können.

Steuertabelle 2026: Was sich bei den Tarifzonen verschiebt

Mit dem höheren Grundfreibetrag verschieben sich auch die Eckwerte des Einkommensteuertarifs. Nach den für 2026 geltenden Anpassungen beginnt die Besteuerung oberhalb von 12.348 Euro. Danach steigt der Steuersatz in der sogenannten Progressionszone schrittweise an. Der Eingangssteuersatz liegt bei 14 Prozent, der Spitzensteuersatz bei 42 Prozent, wobei die Belastung nicht sprunghaft, sondern gleitend zunimmt.

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Für sehr hohe Einkommen greift weiterhin der Höchststeuersatz („Reichensteuer“) von 45 Prozent. Wichtig ist dabei: Diese Prozentsätze sind Grenzsteuersätze, also Sätze für den jeweils „letzten“ Euro in einer Einkommenszone. Die durchschnittliche Steuerbelastung über das gesamte Einkommen liegt in der Regel deutlich darunter.

Rente 2026: Warum der Freibetrag allein nicht reicht

Bei Renten sorgt der Grundfreibetrag regelmäßig für Missverständnisse, weil nicht die gesamte Rente steuerpflichtig ist. Maßgeblich ist der steuerpflichtige Anteil, der vom Renteneintrittsjahr abhängt. Für Neurentner im Jahr 2026 sinkt der steuerfreie Rentenanteil weiter: Der Rentenfreibetrag beträgt für diesen neuen Jahrgang 16 Prozent der ersten vollen Bruttojahresrente, entsprechend sind 84 Prozent steuerpflichtig. Wer früher in Rente gegangen ist, behält den damals festgelegten Freibetrag grundsätzlich dauerhaft.

Ob am Ende tatsächlich Einkommensteuer anfällt, hängt zusätzlich davon ab, ob neben der gesetzlichen Rente weitere Einkünfte bestehen, etwa aus Betriebsrenten, Vermietung, Kapitalerträgen oder einem Nebenjob. Auch abzugsfähige Kosten spielen eine Rolle, zum Beispiel Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung oder haushaltsnahe Dienstleistungen. Dadurch kann die Steuerpflicht trotz steigender Renten für manche ausbleiben, während andere erstmals eine Steuererklärung abgeben müssen.

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Aktivrente ab 2026: Steuerfreier Hinzuverdienst als Sonderfall

Eine weitere Neuerung, die 2026 besonders häufig in Ratgeberartikeln auftaucht, ist die Aktivrente. Sie soll das Weiterarbeiten nach Erreichen der Regelaltersgrenze attraktiver machen: Wer die Regelaltersgrenze überschritten hat und sozialversicherungspflichtig beschäftigt bleibt, kann Arbeitslohn bis zu 2.000 Euro pro Monat steuerfrei erhalten. Die Regelung ist als zusätzlicher Steuerfreibetrag konzipiert und wirkt im Idealfall direkt über die Lohnabrechnung.

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In der Praxis bleibt dennoch zu prüfen, wie sich Steuerfreiheit, Sozialabgaben und weitere Einkünfte im Gesamtbild auswirken. Denn steuerfrei bedeutet nicht automatisch abgabenfrei, und auch andere Einkommensarten werden durch diese Sonderregel nicht automatisch begünstigt.

Fazit

2026 beginnt die Einkommensteuer in Deutschland grundsätzlich erst oberhalb eines zu versteuernden Einkommens von 12.348 Euro (Alleinstehende) beziehungsweise 24.696 Euro (Zusammenveranlagung). Die Steuertabelle bleibt progressiv, die Tarifzonen verschieben sich aber nach oben. Für Rentner wird die Lage komplexer, weil der steuerpflichtige Anteil der Rente vom Rentenbeginn abhängt und 2026 für Neurentner weiter steigt. Zusätzlich sorgt die Aktivrente für einen neuen, auffälligen Sonderfall beim Hinzuverdienst im Ruhestand.

Quellen

Bundesfinanzministerium (Deutschland): Die wichtigsten steuerlichen Änderungen 2026 – https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Steuern/das-aendert-sich-2026.html

Main-Post: Steuerfreibetrag 2026: Ab welchem Einkommen muss man Steuern zahlen? – https://www.mainpost.de/geld-leben/gehalt/steuerfreibetrag-2026-ab-welchem-einkommen-muss-man-steuern-zahlen-11-2-26-112978230

t-online: Wichtige Änderungen bei der Rente 2026: Das ist für Rentner neu – https://www.t-online.de/finanzen/ratgeber/altersvorsorge/gesetzlicherente/id_101044704/wichtige-aenderungen-bei-der-rente-2026-das-ist-fuer-rentner-neu.html

finanz.de: Steuertabelle für 2026 – So viel zahlt man je Einkommen – https://www.finanz.de/news/einkommensteuer-tabelle-2026-10597/

Verfasst von Redaktion