Die Olympischen Winterspiele 2026 finden in Italien statt und verteilen sich auf mehrere Austragungsorte. Anders als bei früheren Spielen gibt es kein einzelnes Olympisches Dorf mit allen Sportstätten in unmittelbarer Nähe. Stattdessen setzen die Veranstalter auf ein dezentrales Konzept zwischen Norditalien und den Alpenregionen. Für Zuschauer, Medien und Sportfans ist der Zeitplan der Wettbewerbe daher besonders wichtig. Dieser Überblick zeigt, wann welche Sportarten bei den Olympischen Winterspielen 2026 stattfinden und wie sich das olympische Programm über die Wettkampftage verteilt.
Überblick über den olympischen Zeitplan der Winterspiele 2026
Der Zeitplan der Olympischen Winterspiele 2026 folgt einer klaren Struktur. Die Wettbewerbe beginnen kurz vor der offiziellen Eröffnungsfeier und erstrecken sich über gut zwei Wochen. Wie bei Winterspielen üblich, laufen mehrere Sportarten parallel, wodurch sich an vielen Tagen Medaillenentscheidungen überschneiden. Besonders in der zweiten Woche verdichtet sich das Programm deutlich.
Die Olympischen Winterspiele 2026 werden offiziell von Mailand und Cortina d’Ampezzo ausgerichtet. Weitere Wettbewerbe finden in umliegenden Regionen statt. Die zeitliche Planung orientiert sich an Fernsehübertragungen in Europa, Nordamerika und Asien, was sich auf Startzeiten und Tagesabläufe auswirkt.
Eröffnungsphase und erste Wettbewerbe
Wettbewerbe vor der offiziellen Eröffnungsfeier
Bereits vor der Eröffnungsfeier beginnen die ersten Wettbewerbe. Traditionell starten Mannschaftssportarten wie Eishockey einige Tage früher, um das umfangreiche Turnierformat abzubilden. Auch erste Qualifikationen im Curling sind vor dem offiziellen Auftakt angesetzt.
Diese frühe Phase dient dazu, den späteren Spielplan zu entzerren. Für Zuschauer bedeutet das, dass Medaillenentscheidungen zwar noch ausbleiben, sportlich aber bereits hochklassige Begegnungen stattfinden. Der Fokus liegt hier klar auf Vorrunden und Gruppenphasen.
Die Eröffnungsfeier als zeitlicher Orientierungspunkt
Die Eröffnungsfeier markiert den offiziellen Beginn der Spiele. Ab diesem Zeitpunkt steigen täglich die Anzahl der Wettbewerbe und Medaillenentscheidungen. Direkt im Anschluss starten viele Einzelwettkämpfe, vor allem in den alpinen und nordischen Disziplinen. Der Tag nach der Eröffnungsfeier zählt traditionell zu den dichtesten Wettkampftagen.
Zeitplan der alpinen Wintersportarten
Ski alpin: Abfahrt, Slalom und Kombination
Die alpinen Skirennen zählen zu den zentralen Programmpunkten der Olympischen Winterspiele 2026. Die Wettbewerbe im Ski alpin sind über die gesamte erste und zweite Woche verteilt. Besonders Abfahrt und Super-G finden früh statt, da sie stark wetterabhängig sind. Slalom- und Riesenslalomrennen folgen meist in der zweiten Woche.
Die Kombination und Teamwettbewerbe werden zeitlich so gelegt, dass sie sich nicht mit den großen Abfahrtsrennen überschneiden. Dadurch erhalten diese Wettbewerbe eine größere mediale Aufmerksamkeit.
Snowboard und Freestyle-Skiing
Snowboard- und Freestyle-Wettbewerbe starten früh im olympischen Zeitplan. Disziplinen wie Slopestyle und Big Air werden in den ersten Tagen ausgetragen, während Halfpipe-Wettbewerbe eher in der Mitte der Spiele liegen. Diese Planung richtet sich nach Trainingsmöglichkeiten und Schneebedingungen.
Die Finals finden überwiegend am Abend statt, um internationale Übertragungen zu ermöglichen. Dadurch ergeben sich für europäische Zuschauer besonders günstige Sendezeiten.
Nordische Disziplinen und Biathlon im Zeitverlauf
Skilanglauf und nordische Kombination
Skilanglauf-Wettbewerbe beginnen kurz nach der Eröffnungsfeier und ziehen sich bis in die Schlussphase der Spiele. Einzelrennen, Staffelwettbewerbe und Massenstarts sind über beide Wochen verteilt. Besonders die Staffeln sind häufig am Ende des Programms angesiedelt.
Die Nordische Kombination folgt einem ähnlichen Muster. Einzel- und Teamwettbewerbe wechseln sich ab, sodass Athleten ausreichend Regenerationszeit haben. Diese Disziplinen finden überwiegend am Vormittag statt.
Biathlon als fester Bestandteil der zweiten Woche
Biathlon-Wettbewerbe starten meist einige Tage nach Beginn der Spiele. Sprint- und Verfolgungsrennen liegen in der ersten Hälfte, Einzel- und Staffelrennen eher in der zweiten Woche. Der zeitliche Abstand zwischen den Rennen spielt eine wichtige Rolle für die Athleten.
Durch diese Struktur ergeben sich an mehreren Tagen hintereinander Medaillenentscheidungen im Biathlon, was die zweite Woche sportlich besonders intensiv macht.
Eissportarten und Hallenwettbewerbe
Eishockey und Curling im Turnierformat
Eishockey beginnt bereits vor der Eröffnungsfeier und läuft durchgehend bis zu den Medaillenspielen am Ende der Spiele. Die Vorrunden erstrecken sich über die erste Woche, während Viertelfinale, Halbfinale und Finale in der zweiten Woche stattfinden.
Curling folgt einem ähnlichen Zeitplan. Auch hier beginnen die Gruppenphasen früh, während die Medaillenentscheidungen klar in der zweiten Woche liegen. Die Finalspiele sind häufig am Abend angesetzt.
Eiskunstlauf, Eisschnelllauf und Shorttrack
Eiskunstlauf-Wettbewerbe verteilen sich über mehrere Tage. Kurzprogramme und Kür finden an getrennten Wettkampftagen statt. Paarlauf und Eistanz folgen einem ähnlichen Rhythmus.
Eisschnelllauf und Shorttrack sind zeitlich kompakter geplant. Mehrere Medaillenentscheidungen fallen an aufeinanderfolgenden Tagen. Diese Wettbewerbe finden überwiegend in der Mitte der Spiele statt, um Überschneidungen mit alpinen Höhepunkten zu vermeiden.
Rodeln, Bob und Skeleton im olympischen Zeitplan
Die Wettbewerbe im Rodeln, Bobfahren und Skeleton beginnen früh und enden meist vor der Schlussphase der Spiele. Einsitzer- und Doppelsitzer-Wettbewerbe im Rodeln finden in den ersten Tagen statt, gefolgt von Teamentscheidungen.
Bob- und Skeleton-Wettkämpfe sind kompakt organisiert und liegen überwiegend in der ersten Woche. Dadurch bleibt in der zweiten Woche mehr Raum für Mannschaftssportarten und nordische Wettbewerbe.
Schlussphase und Abschlussfeier
Die letzten Wettkampftage sind traditionell den Finals großer Turniere und prestigeträchtiger Disziplinen vorbehalten. Eishockey-Finals, Langlauf-Staffeln und abschließende Biathlonrennen prägen diese Phase. Die Abschlussfeier bildet den formellen Schlusspunkt der Olympischen Winterspiele 2026.
Für Zuschauer ist diese Phase besonders attraktiv, da viele Entscheidungen dicht aufeinanderfolgen und der sportliche Höhepunkt der Spiele erreicht wird.
Fazit: Klare Struktur für zwei intensive Wochen
Der Zeitplan der Olympischen Winterspiele 2026 ist klar gegliedert und folgt bewährten olympischen Mustern. Frühe Turnierstarts, eine dichte Wettkampfmitte und eine hochklassige Schlussphase sorgen für eine gleichmäßige Verteilung der sportlichen Höhepunkte. Für Fans bietet dieser Überblick eine verlässliche Orientierung, um gezielt Wettbewerbe und Medaillenentscheidungen zu verfolgen.
