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Einbruch in Bankfilialen gilt in Deutschland als seltene, aber besonders sensible Form der Kriminalität, weil er nicht nur materielle Schäden verursachen kann, sondern auch das Sicherheitsgefühl vieler Kundinnen und Kunden trifft. Am Mittwoch, dem 28. Januar 2026, ist in Wilhelmshaven nun ein Fall bekannt geworden, der genau diese Nervosität erneut schürt: In einer Sparkassen-Filiale wurden mehrere Schließfächer aufgebrochen. Die Polizei ermittelt, während zentrale Fragen noch offen sind, darunter die nach möglicher Beute und dem genauen Ablauf der Tat.
Schließfächer in Wilhelmshaven aufgebrochen: Was bisher bekannt ist
Nach Angaben der Ermittler wurde die Polizei am 28. Januar 2026 gegen 10 Uhr darüber informiert, dass in einer Bankfiliale in der Preußenstraße in Wilhelmshaven kurz zuvor mehrere Schließfächer aufgebrochen worden waren. Als die Tat entdeckt wurde, waren die Verdächtigen bereits auf der Flucht. Nach derzeitigem Stand sollen mindestens zwei Personen an dem Aufbruch beteiligt gewesen sein. Ob sie dabei Wertgegenstände oder Bargeld erbeuten konnten, ist bislang unklar und Teil der laufenden Ermittlungen.
In verschiedenen Berichten wird zudem geschildert, dass Mitarbeitende die Verdächtigen bemerkt haben sollen, woraufhin diese sofort zu Fuß geflüchtet seien. Die Polizei spricht außerdem von der Möglichkeit, dass sich eine dritte Person im Umfeld des Tatorts aufgehalten haben könnte. Ob tatsächlich eine Tatbeteiligung vorliegt, ist jedoch noch nicht abschließend geklärt.
Täterbeschreibung und Fahndung: Polizei setzt auf Hinweise
Die Ermittler veröffentlichen eine Beschreibung der Verdächtigen und bitten um Hinweise. Genannt werden männliche Personen mit schmaler Statur, etwa 1,80 Meter groß und mit ungepflegtem Erscheinungsbild. Zu einzelnen Personen liegen detailliertere Angaben vor, unter anderem zur Kleidung und zu mitgeführten Gegenständen. Solche Beschreibungen sind für die Ermittlungsarbeit besonders wichtig, weil sie Zeuginnen und Zeugen ermöglichen, Beobachtungen zeitlich und räumlich besser einzuordnen.
Im Fokus steht dabei auch die Frage nach der Fluchtrichtung und möglichen Kontaktpunkten im Umfeld der Filiale. Da die Verdächtigen zu Fuß geflohen sein sollen, prüfen Ermittler typischerweise, ob sie in nahegelegene Straßen abgebogen sind, öffentliche Verkehrsmittel nutzten oder von Dritten abgeholt wurden. Ob entsprechende Spuren vorliegen, ist öffentlich bislang nicht bekannt.
Offene Fragen: Umfang des Schadens und Sicherheitsmechanismen
Der Fall wirft mehrere Fragen auf, die für Betroffene entscheidend sind. Zunächst ist unklar, wie viele Schließfächer tatsächlich betroffen sind. Ebenso offen ist, ob überhaupt Diebesgut erlangt wurde und wie hoch der Schaden ausfällt. In der Praxis kann das Spektrum groß sein: Manche Schließfächer enthalten Dokumente oder Erinnerungsstücke, andere Schmuck, Edelmetalle oder Bargeld.
Zusätzliche Brisanz erhält der Vorfall durch die Diskussion, wie Täter in geschützte Bereiche gelangen konnten. In einem Bericht wird geschildert, dass die Unbekannten den Sicherheitsmechanismus überwunden und so Zugang zum Tresorbereich erlangt hätten. Details hierzu werden häufig aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht veröffentlicht, um Nachahmer nicht zu informieren und die Fahndung nicht zu gefährden.
Der Kontext: Erinnerungen an den großen Schließfach-Coup in Gelsenkirchen
Dass der Wilhelmshavener Vorfall bundesweit Aufmerksamkeit bekommt, hängt auch mit einem anderen Fall zusammen: Ende Dezember 2025 hatte ein spektakulärer Einbruch in eine Sparkassen-Filiale in Gelsenkirchen für Schlagzeilen gesorgt. Der Fall löste Debatten über Sicherheitsstandards, Versicherungsfragen und die Haftung bei Schließfächern aus. In aktuellen Berichten wird zudem über rechtliche Schritte und Vorwürfe zu möglichen Sicherheitsmängeln im Zusammenhang mit dem Gelsenkirchener Fall berichtet.
In Wilhelmshaven ist die Dimension nach bisherigem Kenntnisstand deutlich kleiner, doch die Signalwirkung ist ähnlich: Sobald Schließfächer betroffen sind, steigt die öffentliche Sensibilität, weil Schließfächer gerade wegen ihres Sicherheitsversprechens genutzt werden.
Fazit
Der Aufbruch von Schließfächern in einer Sparkassen-Filiale in Wilhelmshaven am 28. Januar 2026 beschäftigt Polizei und Bank gleichermaßen. Während die Ermittler nach Zeugenhinweisen suchen und den Ablauf rekonstruieren, bleibt der Umfang möglicher Beute ebenso offen wie die Frage, ob tatsächlich zwei oder drei Personen beteiligt waren. Im Schatten des großen Falls von Gelsenkirchen zeigt der Vorfall vor allem eines: Angriffe auf vermeintlich besonders geschützte Bereiche von Banken treffen nicht nur einzelne Betroffene, sondern entfalten schnell eine breite Wirkung auf das Vertrauen in Sicherheitsversprechen.
Quellen
https://www.bild.de/news/inland/wilhelmshaven-diebe-knacken-sparkassen-schliessfaecher-697a229e55dd99352277ad90
https://www.n-tv.de/panorama/Diebe-brechen-Schliessfaecher-in-weiterer-Sparkassen-Filiale-auf-id30297536.html
https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/kriminalitaet/id_101104462/neuer-einbruch-in-sparkasse-polizei-wilhelmshaven-steht-vor-raetsel.html
https://aktuell.meinestadt.de/kreis-friesland/polizeimeldungen/6598245
https://www.welt.de/regionales/nrw/article6979f14618848ea619289e2d/anwalt-kritisiert-nach-sparkassen-coup-sicherheitsmaengel.html
